Rosige Aussichten: Stipendienvergabe

Schule Pergame Plus, Abomey-Calavi (Bénin) (© Brühl Stiftung)
Schule Pergame Plus, Abomey-Calavi (Bénin) (© Brühl Stiftung)

Auch in diesem Schuljahr setzen wir unsere Stipendienvergabe an Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule Pergame Plus in Abomey-Calavi (Bénin) fort. 

 

17 junge Lernende, die bereits im vergangenen Jahr ein Stipendium erhalten und regelmäßig am Unterricht teilgenommen haben sowie fleißig ihre Hausaufgaben erledigten, erhalten auch in diesem Jahr wieder ein Stipendium. Das Stipendium umfasst 50% der jährlichen Schulgebühren.

 

Mit dieser Aktion möchten wir den jungen Menschen eine gute Chance eröffnen, deren Eltern sich eine vielversprechendere Zukunft für ihre Kinder wünschen, denen es aber nicht leicht fällt, die Schulgebühren zu bezahlen. In Bénin ist zwar der Besuch staatlicher Schulen kostenlos. Jedoch ist die Qualität noch

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neues Schuljahr - neues Praktikumsjahr

Deutschkurs im September 2018 an unserer Partnerschule in Bénin (© Racine à l'Avenir/Brühl Stiftung)
Deutschkurs im September 2018 an unserer Partnerschule in Bénin (© Racine à l'Avenir/Brühl Stiftung)
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Prüfung, Preisverleihung, Feierlichkeit

© Pergame Plus (Bénin, 2018)
© Pergame Plus (Bénin, 2018)

Es hat etwas gedauert. Aber nun:

Die Ergebnisse der Mittleren Reifeprüfung aus Bénin sind eingetroffen und die Vergabe unserer Sonderstipendien wurde gefeiert.

 

An unserer Partnerschule Pergame Plus haben sich dieses Jahr 14 Schülerinnen und Schüler der Mittleren Reifeprüfung unterzogen, darunter 5 Schülerinnen und Schüler, die von uns ein Stipendium in diesem Schuljahr erhalten haben. 3 unserer StipendiatInnen haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Huchuu, Herzlichen Glückwunsch!

 

Die Notenvergabe haben wir gestern zum Anlass genommen, nicht nur den Abschluss zu feiern, sondern auch den besten unter unseren StipendiatInnen aller Klassen (Grund- und Oberschule) mit Sonderstipendien für ihre tollen Leistungen zu danken. Doch nicht nur sie wollten wir belohnen, sondern auch ihren Eltern sagten wir Danke für ihre Unterstützung, die sie ihren Kindern haben zukommen lassen. Denn das ist nicht so selbstverständlich. (Näheres dazu s. unseren Blogbeitrag vom 15.07.18)

 

Verliehen wurden Schulbücher und -materialien, die die SchülerInnen im nächsten Schuljahr benötigen und einem Wert in Höhe der halben Schuljahresgebühr entsprechen. Für uns nicht vorstellbar, aber: eigene Bücher zu besitzen, ist noch immer etwas ganz besonderes in Bénin.

 

Wie immer in Bénin ging es feierlich formell zu, was die ernsten Gesichter auf den Bildern bezeugen. Aber sehen Sie selbst:

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Cash for Learning: ein Erfolgsjahr?

Partnerschule Pergame Plus, Bénin, 2018  (© Brühl Stiftung)
Partnerschule Pergame Plus, Bénin, 2018 (© Brühl Stiftung)

Das Schuljahr 2017/2018 ist nicht nur bei uns, sondern auch in Bénin (Westafrika) soeben zu Ende gegangen. Es war das erste Schuljahr, in dem wir zu Schuljahresbeginn Stipendien an Schülerinnen und Schüler vergeben haben. Wir wählten engagierte junge Lernende aus, deren Eltern es besonders schwer fällt, die Kosten für Schulgebühr- und -uniform, Lernmaterialien, Essen und Ausflüge zu erübrigen. Wir wollten damit die Zahl der Kinder und Jugendlichen verringern, die aus finanziellen Gründen die Schule verlassen.

 

Diese Kinder kommen ja nicht nur aus finanzschwachen Familien. Oft geht die schwierige Situation einher mit einem noch immer geringen Bildungsniveau der Eltern. Nicht selten haben sie ihrerseits die Schule früh abbrechen müssen. Die Zahl der Analphabeten nimmt landesweit ab, was aber der jüngeren Generation zu verdanken ist. Und wie wir alle wissen: Lesen, schreiben und rechnen können, reicht bei weitem nicht aus. Somit sind viele Eltern nicht in der Lage, ihre Kinder beim Lernen tatkräftig zu unterstützen; selbst wenn sie es wollen. Meist jedoch sind sie mit der Versor-

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Sklaven, Voodoo und mehr

 

Heimatgeschichte anschaulich erleben, das konnten vor kurzem mal wieder die Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule Pergame Plus in Bénin (Westafrika).

Dieses Jahr ging es nach Ouidah.

 

Ouidah war vor langer Zeit Handelsstadt und Zentrum des Sklavenhandels in Westafrika.

Die Stadt liegt 3,5 km vom Meer entfernt, so dass die Sklaven den Weg vom Sklavenmarkt im

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23 neue Stipendien vergeben

Pergame Plus, Bénin, 2017 (© Brühl Stiftung)
Pergame Plus, Bénin, 2017 (© Brühl Stiftung)

An unserer Partnerschule PERGAME PLUS in Bénin kommt es leider immer wieder vor, dass einige Eltern ihre Kinder aus finanziellen Gründen aus der Schule nehmen müssen. Es sind Eltern, die in Armut leben und sich für ihre Kinder eine bessere Zukunft wünschen. Sie versuchen alles, damit ihre Sprösslinge eine gute Bildung bekommen; doch es fällt ihnen aufgrund ihres geringen Einkommens recht schwer.

 

Pergame Plus ist eine Gesamtschule, die neben der Vorschule auch Grund- und Oberschule bis zur 10. Klasse, umfasst. Sie deckt also das Minimum an Schuljahren ab, die ein jeder Mensch absolvieren sollte, um anschließend eine Berufsausbildung zu beginnen.

 

Gemeinsam mit unserer Koordinatorin, dem Schuldirektor, den Lehrern und dem Elternbeirat haben wir diskutiert, wie wir Abhilfe schaffen können. Das Ergebnis ist, dass 23 Schülerinnen und Schüler für das Schuljahr 2017/2018 jeweils ein Stipendium über 50% der Schulgebühren erhalten. Bedingung ist, dass sie regelmäßig am Unterricht teilnehmen, fleißig lernen und ihre Hausarbeiten machen. Bei besonderen Leistungen loben wir unter den Stipendiaten ein weiteres Stipendium pro Klasse zum Ende des Schuljahres aus. Besondere Leistungen sind z.B., wenn ein Stipendiat Klassenbester wird oder sich eine Stipendiatin ganz besonders um Mitschüler gekümmert hat und dergleichen mehr.

 

Neben den Stipendien wird es auch weiterhin Gespräche geben, wenn ein Schüler Schwierigkeiten hat. Ob ein junger Mensch Lernschwierigkeiten hat, persönlichen oder finanziellen Herausforderungen gegenüber steht: Lehrer, Direktorium, Projektkoordinatorin und Elternbeirat sind gemeinsam daran interessiert, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler auf der Schule bleiben und den Abschluss der 10. Klasse erreichen.

 

Wir sehen gespannt dem Ende des Schuljahres entgegen.

Uganda Reisebericht: Teil 5 - unterwegs in Kampala

Verkehr in Kampala, Uganda (© Brühl Stiftung)
Verkehr in Kampala, Uganda (© Brühl Stiftung)
(© Somero + Brühl Stiftung)
(© Somero + Brühl Stiftung)

Fortsetzung...

(von Ricardo Tell)

 

Am Mittag des ersten Tages in Kampala geht es für uns zu einer touristischen Besichtigung der Königsgräber. Allerdings ist nur ein Teil per Führung zugänglich; die Gräber selbst werden aufgrund eines Brandes zurzeit neu aufgebaut. Bei mir bleibt der Fakt hängen, dass der König zu Lebzeiten 84 Frauen hatte, die in den Häusern um den Palast lebten. Einige der Nachfahren der Frauen leben bis heute dort, um zu symbolisieren, dass der König zwar tot, aber nicht weg ist.

 

Den letzten Tag verbringen wir mit Claire, einer ehemaligen Somero Stipendiatin, die ein Studium für Interior- und Fashion-Design an der Makerere Universität absolviert hat und derzeit als Trainerin den Schneiderkurs am Somero Center leitet. Das Stipendium wurde teilfinanziert von der Stiftung meiner Mutter. Claire begleitet uns in die Stadt, um Stoffe zu kaufen. Als wir im Stadtzentrum ankommen und das Parkhaus erreichen, wird unser Auto nach Bomben abgesucht, was bei mir kein Gefühl von Sicherheit hinterlässt. Nach dem Parken des Autos sind wir auf der Treppe auf dem Weg zum Erdgeschoss, während zwei kleine Jungs an uns vorbeirennen, gefolgt von einem Wachmann, der ein Gewehr um seine Schulter hängen hat. Er schreit hinter den Jungen her und ein Stockwerk tiefer hält ein weiterer Mann einen der Jungen am Arm fest. Nach einem Augenblick haut der Mann die Beine des Kleinen weg und schleudert ihn auf den Steinboden, auf dem der Junge mit seinem Hinterkopf krachend aufkommt. Wir bleiben wie versteinert stehen und der Junge fängt an zu weinen, während der andere nicht mehr zu sehen ist. Als wir uns fragen, was passiert sei, erklärt uns ein Mann, dass die ca. 8 Jahre alten Jungs sich den Spaß erlaubt haben, mit dem Fahrstuhl rauf und runter zu fahren. Schockiert von der Kleinigkeit angesichts der gewalttätigen Strafe, überlege ich, ob ich in Uganda mein derzeitiges Alter erreicht hätte bei all den Dingen, die ich in meiner Kindheit angestellt habe. 

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Uganda Reisebericht: Teil 4 - im Somero Center

Somero Gradnation-Feier, Dezember 2017, Uganda (© Somero + Brühl Stiftung)
Somero Gradnation-Feier, Dezember 2017, Uganda (© Somero + Brühl Stiftung)

Fortsetzung...

(von Ricardo Tell)

 

Der nächste Tag steht unter dem Zeichen der Somero-Zeugnisverleihung (Graduation). Wir treffen um 9 Uhr im Somero Center ein und staunen über den geschmückten Hof, Stühle sind aufgestellt, Frauen laufen in Kleidern und Roben herum - ganz im Stile von Absolventen in den USA. Der Tag beginnt jedoch abermals mit einem Meeting, wobei wir die Ehre haben, mit dem Commissioner für Gender-Gleichheit und Recht aus dem Ministerium für Gender, Arbeit und soziale Entwicklung über die grundsätzliche Lage Ugandas zu reden.

 

Die Graduierungsfeier ist sehr aufwändig. Es läuft laute Musik, es wird getanzt, die AbsolventInnen des Schneiderkurses präsentieren eine Fashionshow, die Friseurinnen zeigen ihre beste Haarkunst und es wird gesungen. Auch die Ankündigung des Teams von Somero-Deutschland, also uns, darf nicht fehlen; wobei wir uns, wie übrigens auch der Commissioner, mit einer nicht vermeidbaren Tanzeinlage vorstellen müssen. Anschließend werden die Zeugnisse einzeln überreicht und Fotos geschossen. Es wird eine Torte angeschnitten und zu Mittag gegessen. Wir alle freuen uns darüber, dass das gesamte Areal des Somero Centers voller Menschen ist. Man spürt, wie das Center von der Community in dem Viertel angenommen wird und welche Bedeutung es für sie hat. Wir erfahren, dass Eltern gerne ihre Kinder in das Somero Cemter schicken, da sie wissen, dass sie dort in einem guten, sicheren Umfeld sind und nicht mit Drogen und Gewalt in Berührung kommen. 

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Uganda Reisebericht: Teil 3 - Arbeiten im Slum

Somero Center, Uganda (© Somero + Brühl Stiftung)
Somero Center, Uganda (© Somero + Brühl Stiftung)

Fortsetzung...

(von Ricardo Tell)

 

In Kampala angekommen, überrascht uns der Leiter von Somero Uganda, Geofrey, mit seinem Besuch zum Abendessen und heißt uns in Uganda willkommen. Er stellt uns den Plan vor, den er sich für uns für die kommenden Tage überlegt hat, und wir stellen fest, dass auch die restlichen Tage kein Entspannungsurlaub werden.

 

Am nächsten Morgen holt uns Geofrey mit dem Auto ab. Wir fahren zum alten Somero Center in Kawempe, dem größten Slum Kampalas, und nehmen uns kurz die Zeit, es zu besichtigen. Ich sehe einen kleinen Hof, nackte Steinwände und kleine verschlossene Räumlichkeiten. In Deutschland würde man davon ausgehen, dass das Gelände unbenutzt und leerstehend ist, hier bin ich mir da nicht sicher. Es geht weiter hinein nach Kawempe zum neuen Somero Center. Ein Tor öffnet sich und wir gelangen in ein von Mauern umgebenes relativ großes Areal. Ich sehe mehrere Gebäude, einen großen Hof und alles ist recht freundlich gestaltet.

 

Der Kontrast zwischen altem und neuem Center, den Geofrey uns offenbaren wollte, ist deutlich. Während eines Rundgangs stellt uns Geofrey alle aktuellen Projekte von Somero vor. Der Hof bietet mit einer überdachten Fläche und mit Musikboxen Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit zusammen zu kommen, zu entspannen und zu tanzen. Im hinteren Bereich ist eine Spielfläche für kleinere Kinder zu finden, an die sich Räumlichkeiten anschließen, die zu einer professionellen Kinderbetreuung umgestaltet werden könnten. Die Überdachung der Freifläche ist noch rudimentär und bei Regen läuft das Wasser auf die Spielfläche. 

Für die Ausbildungskurse stehen PC-Räume, ein Nähraum, ein Raum für die Friseurausbildung und diverse Arbeitsräume zur Verfügung.

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Mein schönstes Weihnachtsgeschenk

Wir kommen gerade aus Uganda zurück. Wir, das sind die Vorstandsmitglieder von Somero Deutschland: Janna, Lina und ich, begleitet von meinem Sohn. Wir besuchten letzte Woche unsere Partnerorganisation Somero Uganda in Kampala.

 

Uganda ist eins der ärmsten Länder der Welt. Dies ist insbesondere in Kawempe, dem größten Slum in der Hauptstadt Kampala, deutlich sichtbar. Dort befindet sich das Somero Center. Hautnah zu erleben, unter welchen Bedingungen die Arbeit der Trainer und Sozialarbeiter in der Community stattfindet und was Armut wirklich bedeutet, in der die Stipendiatinnen und Stipendiaten von Somero leben, ist eine Erfahrung, die man nicht vermitteln kann, wenn man es nicht selbst erlebt und mit angesehen hat.

 

Das beeindruckendste aber war für mich, dass die jungen Menschen, die unter diesen ärmsten Gegebenheiten leben, nach jeder nur erdenklichen Möglichkeit greifen, um sich zu freuen und zu lachen. Sie suchen geradezu nach positiven, fröhlichen Situationen und Gelegenheiten. Wann immer es passt, singen und tanzen sie. Was für ein Kontrast zu unserem Leben.

Diese Fröhlichkeit und Gelassenheit, Dinge auf sich zukommen zu lassen, sowie ihre stille Dankbarkeit für die Chance, die sich ihnen durch das Somero Center bietet, in eine bessere Zukunft zu schauen, haben mich tief bewegt.

 

Das zu erleben und ein kleiner Teil der zukunftstiftenden Arbeit zu sein, ist mein Weihnachtsgeschenk. Ein besseres kann es nicht geben.  

Racine de l'Avenir - Wurzel der Zukunft

Seit Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018 kooperieren wir mit einer weiteren Schule in Bénin (Westafrika), die den schönen Namen „Racine de l'Avenir“ trägt - frei übersetzt „Wurzel der Zukunft“. Sie befindet sich in Togba, einem Bezirk der Gemeinde Abomey-Calavi, und umfasst Kindergarten/Vorschule, Grundschule und Sekundarstufen I und II, also bis zum Abitur.

 

Racine de l'Avenir ist eine private, staatlich anerkannte Schule. Gegründet wurde sie im Jahr 2012 von vier Biologielehrern. Mittlerweile bringen rund 239 Schülerinnen und Schüler Leben in die Gebäude. Bei einer durchschnittlichen Klassengröße von 27 jungen Menschen steht einem

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Letztes Schuljahr Praktikant – dieses Schuljahr Lehrer

Pergame Plus (© Brühl Stiftung, 2017)
Pergame Plus (© Brühl Stiftung, 2017)

Unser ehemaliger Praktikant, Herrn Kouyiétounidoma N'Koue, ist seit letztem Montag regulärer Deutsch-Lehrer an unserer Partnerschule Pergame Plus.

 

Mit der Frage „Gabrielle, wir wollen Deutsch lernen. Wie geht das?“ fing alles an. Als mein Sohn und ich Anfang 2013 der Schule Pergame Plus zum ersten Mal besuchten, kamen gleich mehrere Schülerinnen und Schüler auf uns zu und stellten Fragen in der Art. Lehrer und Eltern gesellten sich dazu. Wir waren recht verwundert und waren skeptisch, wie weit das Interesse tatsächlich ginge.

Wir staunten nicht schlecht, als unsere Recherche ergab, dass es Deutsch-Unterricht an Schulen in Bénin nicht gerade selten gibt, zumindest im Süden des Landes. Besonders gute Schulen legen Wert nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Spanisch und Deutsch. Auch außerhalb findet man den ein oder anderen Deutsch-Club.

 

Gemeinsam mit der DAAD Lektorin in Bénin, der Universität Abomey-Calavi und dem Direktor unserer Partnerschule Pergame Plus organisierten wir ein Praktikumsprojekt. Der erste Deutsch-Unterricht startete mit Schuljahresbeginn im September 2013.

Seitdem absolvieren Studierende der Université d'Abomey-Calavi, die an der Fakultät F.L.A.S.H. Germanistik studieren und mit der Idee liebäugeln, sich einmal als LehrerIn beruflich zu betätigen, ein Praktikum bei Pergame Plus in Tankpè (Abomey-Calavi). Die Praktikumszeit ist auf ein  

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Bénin: neues Schuljahr - neue Schule

Racine de l'Avenir: neue Partnerschule der Brühl Stiftung in Bénin (Westafrika)
Complèxe Scolaire Racine de l'Avenir (Bénin), © Brühl Stiftung

Nach einer langen Ferienpause – fast 2,5 Monate – beginnt morgen das neue Schuljahr in Bénin (Westafrika).

 

Mit Beginn des Schuljahres startet auch die neue Runde unseres Deutsch-Projekts. Die DAAD Sprachlektorin und ihr Team haben erneut zwei Studierende der Germanistik an der Fakultät F.L.A.S.H. der Universität Abomey-Calavi ausgewählt. Sie können nun ein Jahr lang praktische Erfahrung im Unterrichten der Deutschen Sprache sammeln. 

 

Ein Praktikant, Abdulaye, wird wieder die Schülerinnen und Schüler unserer langjährigen Partnerschule Pergame Plus in Tankpè (Abomey-Calavi) mit Spiel und Spaß 1 x pro Woche unterrichten. Der zweite, Robert, wird unsere neue Partnerschule Racine de l'Avenir tatkräftig unterstützen.

 

Racine de l'Avenir befindet sich wie Pergame Plus ebenfalls in Abomey-Calavi, im Stadtteil Togba. Sie umfasst Kindergarten/Vorschule, Grundschule und Sekundarstufe I und II, also bis zum Abitur. Insgesamt beherbergt die Schule 239 Schülerinnen und Schüler mit einer durchschnittlichen Klassengröße von ca. 27 Schüler. Der Deutsch-Unterricht ist dort bereits in der Sekundarstufe II gut etabliert. Die beiden engagierten Sprachlehrerinnen stehen Robert mit Tat und reichlich Erfahrung unterstützend zur Seite.

 

Racine de l'Avenir ist privat, aber staatlich anerkannt. Wie auch unsere Partnerschule Pergame Plus bekommt die Schule einen Teil der Schulmaterialien vom Staat gestellt, aber in der Regel recht spät und zu wenig für alle Schüler. Daher haben wir auch für sie einige Deutsch-Bücher vor Ort gekauft und ihnen zur Verfügung gestellt. Unsere Koordinatorin Hermignone Denakpo ist auch an unserer neuen Partnerschule die treibende Kraft für unser Deutsch-Projekt.

 

Gespannt warten wir auf die ersten Bilder und Berichte vom neuen Schuljahr!

Schulausflug in Bénin (Westafrika) 2017

Schulausflug Bénin 2017 (© Brühl Stiftung)
Schulausflug Bénin 2017 (© Brühl Stiftung)

Spaß muss sein

Das Ende des Schuljahres 2016/2017 steht vor der Tür.

 

Und weil die Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule Pergame Plus in Bénin (Westafrika) wieder fleißig waren, gab es zur Belohnung eine Ausflugsfahrt.

 

Dieses Jahr wandelten die Klassen auf den Spuren der Vergangenheit:


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Süd trifft Nord

Zu Besuch in Berlin

Er hat die Sonne mitgebracht.

Salomon hat letztes Jahr ein Praktikum als Lehrkraft an unserer Partnerschule Pergame Plus in Bénin (Westafrika) absolviert. Mit viel Elan und Spritzigkeit hat er den Schüle-rinnen und Schülern die Deut-

sche Sprache beigebracht und dabei selbst Erfahrung im Unterrichten gesammelt. Das war nicht einfach für ihn, erzählt er uns.


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Bénin 2017 - Reisebericht - Teil 2

Deutsch-Projekt-Team 2017; © Brühl Stiftung
Deutsch-Projekt-Team 2017; © Brühl Stiftung

Besuch bei unserer Partnerschule

Der zweite Teil meiner Reise nach Bénin (Westafrika) im Fe- bruar 2017 war dem Deutsch Kurs an unserer Partnerschule Pergame Plus gewidmet. Ich war gespannt, wie sich unser Projekt entwickelt hat, wie es den Schülerinnen und Schülern geht und wie sich unsere bei- den diesjährigen Praktikanten im Unterricht schlagen.


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Bénin 2017 - Reisebericht - Teil 1

Eine Reise in ferner Länder ist immer spannend und aufregend. Eine Projektreise zu unseren Stipendiaten und Projektpartnern ist etwas ganz Besonderes. Wie läuft der Deutsch-Unterricht an unserer Partnerschule? Wie geht es unseren Praktikanten? Wie haben sich unsere jungen Stipendiaten entwickelt? Geht es ihnen gut?

Mit diesen Gedanken im Gepäck flog ich am 05.02.2017 los in Richtung Bénin (Westafrika).

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Abschlussfeier in Guatemala

An der Grundschule Nuestro Futuro wurde kräftig gefeiert...

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Neues Schuljahr, neues Spiel!

Mit dem neuen Schuljahr in Bénin (Westafrika) geht auch unser Deutsch-Kurs in die nächste Runde. Wir begrüßen Kouyiétounidoma N'Koue und Abdou Latif Ataligbo ganz herzlich an unserer Partnerschule PERGAME PLUS. Die beiden jungen Männer unterrichten die Schülerinnen und Schüler in Deutsch im Rahmen ihres einjährigen Lehrpraktikums.

Beide bringen bereits erste Lehrerfahrungen mit, die sie neben ihrem Studium an der Université Abomey-Calavi erlangt haben.

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Geschafft!

Praktikum am Somero Center, Uganda
© Somero Uganda

Studienpraktikum

Claire hat es fast geschafft:

Den theoretischen Teil ihres Studiums „Fashion Design & Interior Decoration“ an der Makerere Universität in Kampala, Uganda, hat sie erfolgreich beendet. Die Noten stehen noch aus, aber dass unsere Stipendiatin alle Examina bestanden hat, steht bereits fest.


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