Weniger Armut weltweit!

Worldbank
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Endlich einmal gute Nachrichten: Zwischen 2005 – 2008 ist laut Schätzung der Weltbank die Armutsrate weltweit gesunken, zum ersten Mal überhaupt. Armut ist hier definiert als der Anteil der Menschen, die von weniger als 1,25 US $ pro Tag (Basisjahr 2005) leben. Einen großen Anteil am Abwärtstrend hat China zu verzeichnen. Doch den größten Erfolg in der Bekämpfung von Armut haben die Länder Sub-Sahara Afrikas geschafft. Dort sank die Armut um 5 % im Jahr 2008. Das bedeutet, dass in afrikanischen Ländern südlich der Sahara zum ersten Mal weniger als die Hälfte der gesamten Bevölkerung unter oben genannter Armutsgrenze leben. Die Weltbank schätzt weiter, dass dieser Trend auch für 2009 und 2010 anhält, trotz weltweiter Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. (Näheres hier.)

 

Damit wird das erste Millennium-Entwicklungsziel, extreme Armut, basierend auf den Zahlen von 1990, um die Hälfte bis zum Jahr 2015 zu verringern, voraussichtlich bereits vorzeitig erreicht werden.

 

Diese wirklich ermutigenden Neuigkeiten sollen dazu einladen, dem positiven Trend Nachhaltigkeit zu verschaffen und darüber hinaus neue Ziele zu verankern, damit die ca. 1 Milliarde Menschen, die noch immer in extremer Armut leben, auch noch erreicht werden.